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Mehr als eine Million Männer und Frauen engagieren sich im Beruf und in der Freiwilligen Feuerwehr. Ihre Familie, ihre Chefs und ihre Kameraden können sich auf sie verlassen. Und Sie können es auch! Elektriker, Schreiner, Kaufleute, Verwaltungsfachangestellte, Beamte und Kfz-Schlosser, sie alle arbeiten im Rathaus, im öffentlichen Dienst z.B. bei den Stadtwerken, in Handwerksbetrieben oder dem Einzelhandel. Studenten in der Universität, Mütter bei ihren Kindern zu Hause. Eines haben sie jedoch gemeinsam, sie alle engagieren sich in ihrer Freizeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Sinzig.
Beruf und Berufung
Sie kennen das: Ihr Pulsschlag wird schneller. Sie sind schlagartig hellwach. Sie hören die Martinshörner - Einsatz für die Feuerwehr! Nur einen Moment lang sehen Sie ihr nach. Dann gehen Sie wieder an die Arbeit. Auch Monika Trautmann war eben noch an ihrem Arbeitsplatz. Bis sie der Funkmeldeempfänger zur Feuerwache rief. Monika Trautmann ist Lebensretterin aus Berufung - eine von mehr als einer Million engagierten Männern und Frauen bei den Freiwilligen Feuerwehren. Eine starke Gemeinschaft, in der Teamgeist, Eigeninitiative und kontinuierliches Engagement eine zentrale Rolle spielen. Deutschlands Freiwilligen Feuerwehren sind gefragt: Alle 28 Sekunden müssen sie zu einem Einsatz ausrücken. Durch ihr flächendeckendes Netz sind sie Garant für schnelle Hilfe an jedem Ort, Rückrat für die effektive Selbsthilfe der Bevölkerung und kompetenter Partner in der Sicherheitsaufklärung. Monika Trautmann steht ihren Kollegen von den Berufsfeuerwehren in nichts nach, denn sie ist in ihrer Ausbildung Schritt für Schritt auf ihre ehrenamtliche Tätigkeit vorbereitet worden. Sie rettet Menschen. Sie löscht Brände. Sie versorgt Unfallopfer. Sie kämpft gegen Hochwasserkatastrophen und beseitigt Orkanschäden. Professionell, engagiert und hoch motiviert - wie in ihrem Beruf.
Ihr doppelter Nutzen
Einmal drei Wünsche frei haben - das wäre etwas für Sie, den Chef. Warten Sie nicht auf die Fee. Fragen Sie gleich Ihre Freiwillige Feuerwehr! Dort finden Sie Mitarbeiter mit dem Blick für Sicherheit. Mitarbeiter mit überdurchschnittlichem Engagement. Mitarbeiter, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen. Mitarbeiter wie Ramon Hehner. Wie er sorgen in den Freiwilligen Feuerwehren der Städte und Gemeinden mehr als eine Million Männer und Frauen für Sicherheit. Sie stehen ihren Kollegen von den Berufsfeuerwehren in nichts nach. Sie sind unverzichtbar für schnelle Hilfe an jedem Ort. Sie sind Rückgrat für ein effektives Gefahrenabwehrsystem, das Menschenleben rettet und enorme Sachwerte erhält. Davon profitieren auch Sie - als Steuerzahler, als Versicherungskunde oder, im Falle eines Falles, als Geschädigter. Als Unternehmer haben Sie einen doppelten Nutzen. Feuerwehrleute sind Ihre betrieblichen Schutzengel als Sicherheitsbeauftragte, Ersthelfer und Multiplikatoren. Feuerwehrleute sind es gewohnt, Lösungen zu finden, zu improvisieren und Dinge anzupacken. Feuerwehrleute bringen viele Fertigkeiten aus der Feuerwehrausbildung in den Beruf mit ein. Feuerwehrleute sind in einer starken Gemeinschaft verwurzelt. Selbstloser Einsatz in Not und Gefahr, das zeichnet Feuerwehrangehörige wie Ramon Hehner aus. Teamgeist, Eigeninitiative und kontinuierliches Engagement können Sie kennen lernen - bei Ihrer Freiwilligen Feuerwehr. Die Hauptfeuerwehrfrau und Verwaltungsbeamtin Monika Trautmann (47) und der Oberfeuerwehrmann und Automechaniker Ramon Hehner (28) stehen in der Kampagne “Doppelt im Einsatz” des Deutschen Feuerwehrverbandes für die bundesweit 1 059 000 Angehörigen in Freiwilligen Feuerwehren (davon
24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr - Freiwillige Hilfe
Wenn der Funkmeldeempfänger piepst oder die Sirene heult, dann lassen Angehörigen der Feuerwehr alles stehen und liegen. Denn jetzt heißt, es möglichst schnell in das Gerätehaus und von dort an den Einsatzort zu gelangen - in Rheinland-Pfalz stehen ihnen dafür nur 8 Minuten zur Verfügung! Dabei ist es auch egal, zu welcher Tages- oder Nachtzeit ein Einsatz kommt. Die Feuerwehrleute unterbrechen ihre Arbeit, verlassen ihre Kinder und Familie, beenden ihre gerade begonnene Freizeitaktivität oder stehen spät nachts aus dem Bett auf, um anderen zu helfen. Alles ohne Bezahlung und rein ehrenamtlich!!! |