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Sondersignale begleiten die Feuerwehr schon seit ihren frühen Anfängen. Sei es mit lauten Rufen, Glocken, Trompeten oder heute mit Blaulicht und Martinshorn, um schnell am Einsatzort anzukommen macht die Feuerwehr mit verschiedenen Mitteln auf sich aufmerksam. Damit dieses Ziel aber auch erreicht werden kann müssen die anderen Verkehrsteilnehmer einiges beachten.
Verhalten bei Sondersignalen
Viele Autofahrer bekommen Panik, wenn plötzlich ein großes Feuerwehrfahrzeug im Rückspiegel auftaucht. Oder sie versuchen durch sofortige aber häufig unkontrollierte Aktionen dem Fahrzeug Platz zu machen. Dieses Fehlverhalten ist nicht böswillig sondern basiert meist auf der ungewohnten Situation, dem Wunsch alles richtig zu machen und der gleichzeitigen Unwissenheit über das richtige Verhalten. Meist kommt es zum unvermittelnden Abbremsen auf der Fahrbahn, wodurch sie aber das Einsatzfahrzeug eher behindern und einen Auffahrunfall riskieren. Auch das sofortige Rechtsranfahren kann falsch sein, da es in manchen Situationen schwierig sein kann für die Feuerwehr dann mit ihrem Fahrzeug ungehindert an ihnen vorbei zu kommen. Besser ist folgendes Vorgehen:
Dieses Gesetz hat den Hintergrund, sie als Verkehrsteilnehmer zu schützen. Die frühzeitige Ankündigung des Fahrzeuges soll anderen helfen rechtzeitig zu reagieren und so Unfälle zu vermeiden. Das gilt im Berufsvverkehr ebenso wie nachts. Denn rechnen sie in diesen Situationen mit einem tonnenschweren Feuerwehrfahrzeug das mit erhöhter Geschwindigkeit fährt oder eine rote Ampel an einer Kreuzung überquert, weil es zu einem Brand oder einem schweren Unfall unterwegs ist? Außerdem ist es auch wichtig um unsere eigenen Kameraden, die gerade auf dem Weg zum Gerätehaus sind, zu informieren, dass ihnen gleich eines unserer Fahrzeuge z.B. an der Einfahrt zur Feuerwache entgegen kommt. |